Über ein Dutzend Tote bei Hochwassern im Iran

Mindestens 19 Tote und über 70 Verletzte forderten die heftigen Überschwemmungen im Iran. Schwere Regenfälle sind die Ursache.
Der Iran leidet in weiten Teilen unter heftigen Überschwemmungen. Die Wassermassen reißen Autos mit sich und setzen Häuser unter Wasser. 25 der 31 Provinzen des Irans melden Überschwemmungen nach starken Niederschlägen.

Bisher kamen mindestens 19 Menschen ums Leben, mehr als 70 Personen sind verletzt, berichtet die BBC. Die meisten Todesfälle gab es in der Stadt Shiraz. Die Menschen vor Ort versuchen, sich auf Straßenlampen und Autodächern in Sicherheit zu bringen. Mehrere hundert Häuser wurden schwer beschädigt.



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Justiz untersucht jetzt den Umgang der Regierung mit dem Desaster. Die Fluten setzten während der Persischen Neujahrsfeiertage ein, als viele Regierungsstellen geschlossen waren.

Die Nachrichtenagentur Mizan berichtete, dass Ebrahim Raisi, Justiz-Chef des Landes, ausgesagt haben soll, dass "jegliches Versagen der Regierung in Bezug auf die Bewältigung der Fluten und Hilfeleistung für die Betroffenen untersucht" werde.



Laut dem Bürgermeister der Provinz Fars, Enayatollah Rahimi, seien die Fluten nun unter Kontrolle. Rettungskräfte betreuen jene Gebiete, die am schlimmsten getroffen wurden. Er warnte: "Ich bitte die Menschen, in ihren Häusern zu bleiben, um unverletzt zu bleiben."

Weitere Regenfälle wurden bereits prognostiziert. Vor allem der Norden und Osten des Landes sollen in den nächsten Tagen stark betroffen sein. In fast allen Provinzen des Landes wurden Hochwasser-Warnungen ausgesprochen, inklusive der Haupstadt Teheran.

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(rfr)

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