46 Rehe waren letzte Woche bei Tulln (NÖ) auf einer Insel vom Hochwasser gefangen. Eine Rettung war unmöglich - bei Annäherung wären die scheuen Tiere sofort ins Wasser gesprungen.
Eine Rettung war unmöglich – bei Annäherung wären die scheuen Tiere sofort ins Wasser gesprungen.
Nachdem die Flut zurückgegangen ist, konnten die armen Geschöpfe die Insel verlassen. Peter Lebersorger vom Landesjagdverband warnt: "Verlassene Tiere bitte unbedingt in Ruhe lassen. Eine Rettung richtet mehr Schaden als Nutzen an. Die Muttergeiß könnte um die Ecke stehen."
Babykätzchen gerettet
Viel Glück hatten am Samstag zwei Babykatzen in der Nähe von Tulln. Sie saßen neben der Landesstrasse und wurden von einer Mitarbeiterin der Wiener Tierschutzstiftung entdeckt. "Die beiden Tiegerkätzchen waren sehr schwach. Es ist ein Wunder, dass sie überhaupt noch leben!" so Stephanie Fasching, Mitarbeiterin der Tierschutzstiftung. Unklar ist, ob die beiden Kätzchen ausgesetzt wurden oder ihre Mutter durch das Hochwasser verloren haben.