Hochwassergefahr: 600 Meter Eisstau bedroht Dorf

Bild: Wolfgang Spitzbart
In Aurachkirchen (Bezirk Gmunden) bedrohen Eisregen und Kälte das Dorf. In der Aurach stauen sich Tonnen an Eis auf. Die Behörde überlegte das Eis zu sprengen, entschied sich aber dann doch für Ausbaggern. Leider rutschte der Bagger ins Wasser und kam aus eigener Kraft nicht mehr ans Ufer.
 

Die Aurach sieht auf einer Länge von 600 Meter aus wie eine Eiswüste. Die Eisschollen sind zwischen 25 Zentimeter und einem Meter dick und stauen sich an einer Wehr. Dadurch staut sich das Wasser auf, ein Hochwasser bedroht den Ort. 

Deshalb rückte ein 34-Tonnen-Bagger an, um die Eismassen zu entfernen. Kurz nach Arbeitsbeginn wurde das Eis und der Schnee dem Fahrzeug zum Verhängnis. Der Bagger selbst rutschte in den Bach.

Der Baggerfahrer behielt in der brenzligen Situation einen kühlen Kopf und begann vom Bachbett aus zu graben. Allerdings gelang es ihm trotzdem nur eine schmale Rinne freizubekommen. 

Kurz vor 18 Uhr wurde schließlich eine provisorische Rampe in die Aurach gelegt, über die der Bagger wieder ans Ufer kam. Wie nun weiter mit dem Eis verfahren werden soll, ist noch unklar. 
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