Wenn man nicht gerade das betroffene Brautpaar ist, klingt diese Story saukomisch: Der britische Hochzeitsfotograf Dave K. wurde verklagt, weil seine Session bei der Trauung von Steph (29) und Paul U. (30) aus Bollington (GB) mächtig in die Hose ging.
Das groteske Ergebnis: K. schoss zwar 1.636 Bilder, davon war aber jedes dritte, nämlich 559, nicht zu gebrauchen. Zudem lichtete er die Braut nur 70 Mal, den Bräutigam gar nur elf Mal und die Eltern der Braut überhaupt nicht ab – dafür die sexy Brautjungfern gleich 96 Mal!
Das Netz berichtet über den grotesken Fall (Quelle: YouTube).
Als klar wurde, dass Dave K. vor allem Hinterteile, tiefe Ausschnitte und weniger Köpfe fotografiert hatte, platzte den Frischvermählten der Kragen – der Pannen-Fotograf musste sich vor Gericht verantworten. "Ich weiß, dass man Fotografie kontrovers diskutieren kann, aber wenn jemand drei Mal hintereinander nur den Po einer Frau ablichtet, dann ist das kein Unfall mehr!", empörte sich Bräutigam Paul U.
Der Pannen-Fotograf wies jede Schuld von sich
Das Brautpaar, dass bereits zwei Kinder hat, bezahlte für den offensichtlich unfähigen Fotografen 624 Euro – vor Gericht bekamen sie jetzt knapp 700 Euro zurückerstattet. Der angeklagte Fotograf wies trotzdem jede Schuld von sich und meinte, das schlechte Wetter wäre für die schlechten Bilder verantwortlich gewesen ...
(tas)