Hochzeit mit 100 Gästen, aber Polizei kommt zu spät

Hochzeit, Trauung
Hochzeit, TrauungGetty Images/iStockphoto
Einigen Corona-Sündern kam die Polizei am Wochenende in Bayern auf die Schliche. Hundert Menschen nahmen an einer nicht genehmigten Hochzeit teil.

Wegen einiger Corona-Verstöße hatte die Polizei in Bayern am Wochenende alle Hände voll zu tun. Wie unter anderem "ntv.de" berichtet, gab es beispielsweise einen Einsatz wegen einer nicht erlaubten Hochzeit. Etwa 100 Gäste wohnten der Feierlichkeit bei. Nach einem entsprechenden Hinweis rückte die Polizei an, aber: die Beamten kamen zu spät!

Die nicht Corona-konforme Hochzeit fand im oberbayrischen Landkreis Weilheim-Schongau statt. Nach der kirchlichen Trauung soll das Hochzeitspaar samt -gesellschaft sich in dem Innenhof eines Klostergebäudes getroffen haben. Hier erwarteten sie gedeckte Tische, auch ein Buffet sei aufgebaut gewesen. Eine Ausnahmegenehmigung für die Feier am Samstag lag jedoch nicht vor. Hier beruft sich "ntv.de" auf polizeiliche Angaben.  

Anzeigen für alle Teilnehmer

Die in Kenntnis gesetzte Polizei fand bei ihrem Eintreffen aber fast keine Hochzeitsgesellschaft mehr vor. Die meisten Gäste seien bereits weg gewesen. Allerdings sind den Beamten die Nahmen der Teilnehmer bekannt, weshalb jene nun mit entsprechenden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz rechnen müssen. 

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