Höchste Schnee-Warnstufe! Lawine donnerte in Wohnhaus

Eine Straßensperre wegen Lawinengefahr auf der B197-Arlberg Straße. Archivbild
Eine Straßensperre wegen Lawinengefahr auf der B197-Arlberg Straße. ArchivbildDIETMAR STIPLOVSEK / APA / picturedesk.com
Massive Schneefälle sorgen in der Arlberg-Region für Chaos. Wetter-Experten haben die höchste Unwetter-Warnstufe ausgegeben.

Noch bis Freitagvormittag ist die Warnung der Meteorologen der Österreichischen Unwetterzentrale UWZ aufrecht. In der Arlberg-Region werden sowohl auf Vorarlberger als auch Tiroler Seite immense Neuschneemassen erwartet. Bis zu einem Meter Neuschnee kann hier zusammenkommen. 

Das sorgt auch für erhöhte Lawinengefahr wie Anrainer in der Gemeinde Klösterle am eigenen Leib erfahren mussten. Mitten in der Nacht ging vom Wilden Tobel eine Lawine ab, die nicht nur die Klostertalerstraße (L97) verlegte, sondern auch in ein Wohnhaus donnerte.

Durch ein Fenster an der Nordseite drangen etwa 30 Kubikmeter Schnee in die Innenräume ein. Die sechs Personen in dem Gebäude hatten Glück, verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.

Die Klostertalerstraße ist zwischen Km 19 und 20 bleibt aufgrund der generellen Schnee- und Lawinenlage bis auf weiteres gesperrt. Die Orte Lech-Zürs und Warth sind auf dem Straßenweg nicht mehr erreichbar. 

Diese Straßen sind laut ORF derzeit für den kompletten Verkehr gesperrt:

ᐅ L200 Bregenzerwaldstraße, zwischen Nesslegg und Hochkrumbach

ᐅ L197 Arlberg-Straße, zwischen Alpe Rauz und St. Christoph-Schmittentunnel sowie zwischen Stuben und Langen

ᐅ L198 Lechtal Straße, zwischen Steeg und Warth die Flexenstraße, zwischen Zürs und Alpe Rauz

ᐅ L96 Montjolastraße, zwischen Schruns und Bartolomäberg

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