Seit 2023 kickt der österreichische Teamspieler bereits bei Bayern München, half in den letzten Wochen immer wieder als Linksverteidiger aus. Der Salzburger genießt im Klub und bei den Fans hohes Ansehen, gilt als Laufmaschine, als Spieler, der stets vollen Einsatz zeigt, als Teamplayer. Deshalb wollte Deutschlands Meister eigentlich bereits den bis 2027 laufenden Vertrag vorzeitig verlängern. Die Gespräche sind allerdings ins Stocken geraten.
"Es gibt zwei Standpunkte und da muss man schauen, ob man die Brücke irgendwann irgendwie findet", erklärte Eberl zuletzt zu den Gesprächen. Medienberichten zufolge sollen Laimers hohe Gehaltsforderungen die Gespräche deutlich erschweren.
Das brachte nun aber den so wortgewaltigen Ehrenpräsidenten der Münchner auf den Plan. Der hat zu Laimer nämlich eine klare Meinung. "Wenn man liest, was angeblich über sein Gehalt und seine Forderungen berichtet wird, dann muss man das auch einordnen", erklärte Hoeneß bei "DAZN", unterstützte damit die Bayern-Position und ist zufrieden, dass die Münchner hart bleiben.
Hoeneß weiß freilich um die Qualitäten Laimers. "Konny ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Er ist für die Mannschaft extrem wichtig, genauso für die Außendarstellung des Vereins. Er arbeitet unheimlich viel für das Team." Gleichzeitig hob Hoeneß mahnend den Finger: "Aber er ist eben nicht Maradona. Und solche Spieler müssen akzeptieren, dass es Grenzen gibt."
Stattdessen brauche der rot-weiß-rote Fußball-Star "eine realistische Einschätzung seiner sportlichen und wirtschaftlichen Wertigkeit". Laimers aktuelles Gehalt könnten demnach "nur sehr wenige Vereine in Europa überhaupt anbieten. Ich weiß nicht, was Max (Eberl, Anm.) und Christoph (Freund, Anm.) ihm konkret angeboten haben, aber es wird sicher nicht das gewesen sein, was seine Berater zu Beginn gefordert haben."
In der aktuellen Saison absolvierte Laimer 43 Pflichtspiele für die Münchner, als Rechts- oder Linksverteidiger, ab und zu auch im Mittelfeld, im Einsatz. Nachdem er vor drei Jahren ablösefrei von Leipzig zu den Bayern gekommen war, würde ein Gratis-Abgang im Sommer 2027 auch nicht schmerzen, wie Eberl erzählte: "Da würden wir nicht viel verlieren." Ein Verkauf im Sommer 2026, um noch eine Ablöse zu erzielen, habe "keine Priorität".