Da haben sich die Verantwortlichen viel vorgenommen: Bis 2018, wenn die Republik Österreich ihren hundertsten Geburtstag feiert, soll in der Neuen Burg das "Haus der Geschichte" eröffnen.
Da haben sich die Verantwortlichen viel vorgenommen: Bis 2018, wenn die Republik Österreich ihren hundertsten Geburtstag feiert, soll in der Neuen Burg das "Haus der Geschichte" eröffnen.
Der Heldenplatz wird umgebaut, eine Tiefgarage und ein Tiefenspeicher sollen kommen. Die Neugestaltung soll der Burg auch das "Haus der Geschichte" bringen.
Der Eingang der Nationalbibliothek soll gleichzeitig auch der Eingang zum neuen Museum werden. Teil der neuen Institution, die sich mit der Geschichte der Republik Österreich befassen wird, wird auch der berühmte Balkon im ersten Stock werden. Am geplanten Ort ist momentan die Sammlung alter Musikinstrumente, die dann laut wien.orf.at zum Teil ins Mezzanin umsiedeln soll. Insgesamt sind für das neue Museum 3.000 Quadratmeter inklusive Stiegenhaus veranschlagt.
Obwohl Haus der Geschichte und Nationalbibliothek unmittelbare Nachbarn sein werden, ist sind ein eigener Direktor und ein eigenes Budget für beide Häuser geplant. Eröffnen soll das neue Museum schon 2018. "Dieses Ziel ist extrem ambitioniert, der Zeitrahmen ist extrem knapp, aber anstreben werden wir es, und die Energien werden wir aufbringen, um dieses Zeil zu erreichen", so Minister Josef Ostermayer zum ORF.
Noch nicht klar ist, wieviel der Spaß kosten wird. In den kommenden Woche soll erstmals geschätzt werden, welche Summen für die Umsetzung fließen müssten.
Die ÖVP hatte sich statt des Hauses der Geschichte ein "Haus der Zukunft" gewünscht. Diese Idee ist noch nicht ganz vom Tisch. Bis 2020 wird sich in diese Richtung allerdings nicht viel tun.