Hofer verteidigt Aufschub bis zumindest 2021

Minister Hofer (FPÖ) verteidigte am Montag vor dem Verkehrsministerrat in Brüssel die Entscheidung zum Aufschub der Zeitumstellung.
Die geplante EU-weite Abschaffung der Zeitumstellung bzw. Vereinheitlichung wurde bis zumindest 2021 verschoben. Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) erklärte die Entscheidung am Montag in Brüssel; "Hätten wir darauf bestanden, das sofort zu machen, wäre der Vorschlag gescheitert und die Zeitumstellung wäre nicht zu beenden gewesen."

Außerdem führte Hofer dazu aus, dass Österreich mit 2021 einen Kompromiss gemacht habe. In vielen Ländern müssten für eine Änderung (teils langwierige) Gesetzesprozesse eingeleitet werden. Hierzulande zwar nicht, "aber nicht alle Staaten können das so einfach tun (Anm.: wie Österreich)."

Jetzt sei die EU-Kommission am Zug. Diese müsse nun einen für die Umsetzung und Koordination Verantwortlichen benennen. Zu verhindert gilt, dass ein "Zeit-Fleckerlteppich" entsteht. "Es wäre unsinnig, wenn Deutschland oder Ungarn oder Italien und Österreich unterschiedliche Zeitsysteme hätten. Da müssen wir in einem Modell sein. Welche Modell das sein wird – Sommerzeit oder Normalzeit – das werden die Gespräche in den nächsten Monaten zeigen", erklärte Hofer.

Die türkis-blaue Regierung spricht sich für die dauerhafte Sommerzeit und ein Ende der EU-weiten Zeitumstellung aus.

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