Hoffmans Dealer: "Ich hätte ihn retten können"

Am Freitag wurde Philip Seymour Hoffman im Beisein seiner engsten Familienmitglieder und prominenten Freunde in New York zu Grabe getragen. Die Spekulationen rund um die Umstände seines Todes gehen jedoch auch nach der Beerdigung des Filmstars weiter. Nun sprach einer der drei mutmaßlichen Drogenhändler, die letzte Woche im Zusammenhang mit dem Tod des Oscarpreisträgers festgenommen wurden über seine Beziehung zu Hoffman.

Am Freitag wurde Philip Seymour Hoffman im Beisein seiner über seine Beziehung zu Hoffman.

Robert Vineberg (57) ist einer jener drei Personen, die aktuell verdächtigt werden mit Hoffmans Tod in Zusammenhang zu stehen. Der 57-jährige Jazzmusiker befindet sich momentan auf der New Yorker Gefängnisinsel Rikers Island in Untersuchungshaft.

Mit der "New York Post" sprach der US-Amerikaner nun über seine Wahrnehmung von Hoffmans Leben und Sucht.

"Er war ein Hardcore-Süchtiger"

Laut Vineberg soll Hoffman sich bis zu zehn Mal täglich Heroin gespritzt haben. Vineberg gab in dem Gespräch mit dem Blatt keine Auskunft darüber, ob er Hoffman mit Drogen versorgt hätte, beteuerte jedoch, dass er mit seinem Tod nichts zu tun hätte.

Das letzte Treffen der beiden vor seinem Ableben lag laut Vineberg bereits Monate zurück. Hoffman und er sollen sich zuletzt im Oktober 2013 in Vinebergs Apartment in der Mott Street in Chinatown gesehen haben.

Im Dezember habe Vineberg dann die letzte Nachricht von Hoffman erhalten. Der Schauspieler soll ihm auf die Mailbox gesprochen und beteuert haben, dass er nach einem Entzug nun clean sei.

"Ich hätte ihn retten können"

"Ich hätte ihn retten können. Wenn ich gewusst hätte, dass er in der Stadt ist, hätte ich ihn zu einem AA-Treffen gebracht. Wenn ich bei ihm gewesen wäre, wäre das nicht passiert", sagte Vineberg gegenüber der "New York Post".

"Ich spreche seiner Familie mein Beileid aus"

Laut Vinebergs Aussagen verband ihn und Hoffman eine enge Freundschaft. Gespräche über Bücher und Kunst hätten sie verbunden. Auch Vinebergs Anwalt Ed Kratt bestätigte gegenüber der "New York Post": "Die Beweislage zeigt, dass Vineberg und Hoffman Freunde waren, die beide gegen ihre gefährliche Drogensucht kämpften."

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