Am Samstag hatte sich noch Friedensverhandler David Arachamija – er ist teil der ukrainischen Delegation – optimistisch gezeigt, dass es bald zu einem persönlichen Gespräch zwischen seinem Präsidenten Wolodimir Selenski und Kreml-Chef Wladimir Putin kommen könnte.
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Wie er gegenüber der Agentur Interfax erklärte, hätten die russischen Verhandler angedeutet, dass man bei den Dokumenten für den Entwurf eines Friedensvertrags so weit vorangekommen sei, dass direkte Konsultationen der beiden Präsidenten möglich würden.
"Daher ist unsere Aufgabe zurzeit, die endgültige Fassung der Dokumente und noch offener Fragen auszuarbeiten, um ein eventuelles Treffen der Präsidenten zu ermöglichen", so Arachamija weiter.
Russland hat Hoffnungen der Ukraine auf ein baldiges Spitzentreffen zur Beendigung des Kriegs (aus)gedämpft. Es gebe noch viel zu tun, sagte der russische Verhandlungsführer Wladimir Medinski am Sonntag der Nachrichtenagentur Interfax. "Ich teile leider nicht den Optimismus von Arachamija", so der Kreml-Vertreter.