Laut jüngster Umfragen blicken die Österreicher mehrheitlich pessimistisch ins Jahr 2015. 50 Prozent haben wenig Hoffnung für das kommende Jahr. 24 Prozent sind sogar sehr besorgt. Die allgemeine wirtschaftliche Lage bedrückt viele Menschen, die Angst um den Arbeitsplatz geht um.
Deutlich optimistischer als ältere Menschen sind aber die Jüngeren. Sie sehen die Zukunft als Chance und sagen Ja zum Leben. Oft gepaart mit guten Vorsätzen starten sie ins neue Jahr: Ganz oben stehen Gesundheit, Sport, bewusster Lebensstil, gesündere Ernährung und, last but not least, Gewichtsabnahme. Reicht das aber, um zuversichtlicher und hoffnungsvoller ins neue Jahr zu gehen? In schwierigen Zeiten werden vor allem neue Hoffnungsträger gesucht. In der Politik, in der Wirtschaft, im Sport und nicht zuletzt auch in der Kirche. Papst Franziskus ist seit seinem Amtsantritt im März 2013 ein ganz besonderer Hoffnungsträger für viele Menschen in aller Welt.
In diesen Tagen sind 85.000 Kinder in ganz Österreich unterwegs und verkünden eine besondere Hoffnung: Es sind die Sternsinger, die "Heiligen drei Könige", die uns die Botschaft von Weihnachten verkünden. Sie gehen bei Wind und Wetter von Haus zu Haus und von Tür zu Tür und sammeln für Not leidende Kinder und Familien in den armen Ländern der Welt. Ich bin immer wieder beeindruckt, mit welcher Freude und Begeisterung sie dabei im Einsatz sind für Not leidende Menschen.
Für mich sind diese fröhlichen Kinder echte Hoffnungsträger, die die Welt ein wenig verändern können. Öffnen wir ihnen die Türen und die Herzen!