Wirtschaft

Hohe Mieten lassen Inflation weiter steigen

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:39

Die Teuerung in Österreich ist im März wieder leicht gestiegen. Die Preise lagen durchschnittlich um ein Prozent über denen des März 2014. Das ist etwas mehr als im Februar (0,8 Prozent). Hauptverantwortlich für die Inflation waren die Bereiche Wohnen, Wasser und Energie. Die Wohnungsmieten haben gleich um fünf Prozent zugelegt.

Insgesamt hat die Gruppe Wohnung, Wasser, Energie (durchschnittlich plus 1,6 Prozent) den stärksten Einfluss auf die Inflation genommen.

Der tägliche Einkauf, der überwiegend Nahrungsmittel enthält (Mikrowarenkorb), war im März um 1,1 Prozent teurer. Der wöchentliche Einkauf mit Essen, Dienstleistungen und Treibstoffen war dank billigem Öl mit minus 1,1 Prozent deflationär.

Essen, Alkohol und Tschick teurer

Vor allem Fleisch (plus 1,5 Prozent), Brot (plus 1,7 Prozent), Gemüse (plus 2,5 Prozent) und Obst (plus 2,0 Prozent) legten deutlich zu, Milch, Käse und Eier waren dagegen um 0,5 Prozent günstiger. Alkoholfreie Getränke kosteten um 2,8 Prozent mehr, Bohnenkaffee sogar um 8,1 Prozent mehr. Alkohol und Zigaretten verteuerten sich um 2,8 Prozent.

Treibstoff stürzte ab

Am stärksten drückten die Treibstoffe (minus elf Prozent) auf das Preisniveau. Diesel kostete um 11,8 Prozent weniger als vor einem Jahr, Superbenzin um zehn Prozent weniger. Die Heizölpreise sackten um 16,7 Prozent ab. Gas (plus 0,4 Prozent) und Strom (plus 0,7 Prozent) wurden etwas teurer, Fernwärme um vier Prozent.

Kostspielige Freizeit

Im Freizeitbereich kann man teilweise von einer echten Preisexplosion sprechen. Für Pauschalreisen mussten die Österreicher fast sechs Prozent mehr hinlegen, für Buspauschalreisen sogar 16,5 Prozent mehr. Festnetztelefonie kostete 11,7 Prozent und Lottospielen um 9,1 Prozent mehr. Für Bekleidung und Schuhe musste man um 15 Prozent mehr ausgeben als noch im Februar, weil der Winterabverkauf zu Ende ist.

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