Niederösterreich

Hohe Spritpreise – AK fordert Regierung auf zu handeln

Der Ölpreise hatte zuletzt deutlich nachgelassen, dennoch sind die Preise für Sprit ungebrochen hoch. Die AK fordert jetzt Maßnahmen vom Bund.
Erich Wessely
16.03.2022, 11:13

Der Öl-Preis entwickelte sich in den letzten Tagen großteils wieder deutlich rückläufig. Dennoch sind die Kosten für Sprit ungebrochen hoch und belasten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in erheblichem Ausmaß, kritisiert jetzt die AK Niederösterreich.

"Tagelang nichts zu merken"

„Bei einer Steigerung des Ölpreises merkt man das in der Sekunde an den Zapfsäulen. Bei einer Reduktion hingegen ist tagelang überhaupt nichts zu bemerken. Die Kosten für Sprit müssen sofort gesenkt werden. Die Bundesregierung und die zuständige Ministerin Schramböck haben das umgehend sicherzustellen und umzusetzen“, so AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB Niederösterreich-Vorsitzender Markus Wieser.

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"Spritpreise müssen rasch gesenkt werden"

In der vergangenen Woche kostete ein Barrel Öl noch über 130 Dollar, jetzt liegt der Preis aber wieder bei 90 Dollar (Anm.: zuletzt stieg er wieder leicht an auf knapp unter 100 Dollar). Der Benzin- und Dieselpreis sei unmittelbar mit dieser Preisentwicklung verbunden. Daher müssen diese Preissenkungen auch umgehend zu einer deutlichen Reduktion an der Tankstelle führen, so die AK. „In Niederösterreich pendeln tagtäglich Tausende Menschen. Sie können sich keine weitere Verzögerung des Bundes mehr leisten. Die Spritpreise müssen rasch gesenkt werden“, so Wieser.