Wirtschaft

Hohe Steuern, zu sozial: IWF-Kritik an Österreich

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:52

Österreich zum Rapport! Bei der alljährlichen Notenvergabe zerpflückte der Internationale Währungsfonds (IWF) am Montag in der Nationalbank in Wien die heimische Finanzpolitik. Und das waren die Hauptkritikpunkte:

Die viel zu hohen Steuern auf Einkommen machen keine Lust auf Arbeit. Das heißt: Vor allem Geringqualifizierte kassieren lieber Arbeitslosengeld.
Familien sollten weniger Beihilfen erhalten. Stattdessen sollte, so der IWF, das Geld in den Ausbau von "hochwertigen und erschwinglichen Kinderbetreuungseinrichtungen" gesteckt werden. So könnten mehr Frauen arbeiten - und das auch noch länger.


Auch der IWF stellt fest: Bund und Länder schütten Subventionen freihändig aus. Rat: Die Vergabe muss an klare Ziele geknüpft werden.
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