Im 3. Quartal 2011 blieb damit der Bank ein hoher Verlust, berichtete die Bank Austria. In den Tochterbanken in Kasachstan und der Ukraine wurden Firmenwertabschreibungen über 650 Mio. Euro nötig. Auch auf die russische CJSC UniCredit Securities (ehemals Aton Bank) waren Abwertungen nötig.
Im Neunmonatsbericht 2011 weist die österreichische UniCredit-Tochterbank deshalb Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte von 705 Mio. Euro aus - nach 170 Mio. Euro zur gleichen Zeit des Vorjahres.
UniCredit baut massiv Jobs ab
Die italienische Großbank und Bank-Austria-Mutter UniCredit streicht in Italien Tausende Jobs. Die Bank wird zwischen September 2011 und 2015 rund 5.200 Jobs einsparen, heißt es im neuen Strategieplan des Mailänder Geldhauses. Damit soll die Effizienz des Konzerns in Italien gesteigert werden. Im Gesamtzeitraum 2010 bis 2015 wird UniCredit damit sein Personal in Italien um 6.500 Mitarbeiter reduzieren, das sind zwölf Prozent der Arbeitskräfte im Konzern.
Außerdem kündigte die Bank als erste Großbank Europas auch eine umfangreiche Kapitalerhöhung an, um die künftigen Anforderungen bei einer marktgerechten Bewertung der von ihr gehaltenen Staatsanleihen zu erfüllen: die UniCredit will sich 7,5 Milliarden Euro frisches Geld besorgen.