Höhlenforscherin starb nach Steinschlag im Untersberg

Bild: Matthias Kabel/CC 3.0

Drama im Untersberg: Eine Höhlenforscherin ist am Dienstag bei einer Begehung von Steinen getroffen worden und wenige Stunden später verstorben. Im Juni 2014 war ein Höhlenforscher nach zwölf Tagen und der Hilfe von 700 Menschen aus der Riesending-Schachthöhle auf der deutschen Seite des Untersbergs geborgen worden.

Drama im Untersberg: Eine Höhlenforscherin ist am Dienstag bei einer Begehung von Steinen getroffen worden und wenige Stunden später verstorben. Im Juni 2014 war ein Höhlenforscher nach zwölf Tagen und der Hilfe von 700 Menschen .

Das Unglück geschah am Nachmittag, als die Höhlenforscherin mit drei Kameraden eine noch unbekannte Höhle zum ersten Mal besichtigen wollte. Wie die "Salzburger Nachrichten" berichteten, lösten sich in 70 Metern Tiefe plötzlich mehrere Steine und trafen die Frau so unglücklich, dass sie schwere Verletzungen erlitt.

Während die anderen Kollegen bei der Verletzten blieben, brach ein Begleiter auf, um Alarm zu schlagen. Er setzte um 15.49 Uhr einen Notruf ab. Ein Großeinsatz wurde in die Wege geleitet. 22 Höhlenretter, fünf Höhlenforscher, zwölf Bergretter, Sanitäter und Polizisten waren an der Rettungsaktion beteiligt.

Ein Hubschrauber brachte Notärzte und einen Höhlenretter zum Einstieg. Die drei Helfer erreichten am Abend den Unfallort. An einen Transport war aufgrund der schweren Verletzungen der Forscherin nicht zu denken. Kurz nach 21 Uhr wurde die Verunglückte für tot erklärt.

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