Holländer griff in Ö wegen Stau zu Polizei-Blaulicht

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Die Polizei hat am Mittwoch im Salzburger Pinzgau zwei Urlauber aus Holland gestoppt, die unerlaubterweise mit einem eingeschalteten Blaulicht am Dach unterwegs waren. Einer der Männer entpuppte sich bei der Einvernahme als niederländischer Exekutivbeamter. Er gab gegenüber der Polizei an, sich einen Spaß gemacht zu haben.

Die beiden waren gegen 16.15 Uhr auf der B311 von Saalfelden Richtung Zell am See unterwegs, als sie wegen der Bergungsarbeiten nach einem Lkw-Unfall kurz im Stau standen. Das dürfte das Duo dazu animiert haben, sich einen Scherz zu erlauben.

Der 30-jährige Fahrer nahm ein "Kojak"-Blaulicht aus dem Wagen und befestigte es mit einem Saugnapf am Autodach. Als sie die Unfallstelle passiert hatten, schalteten die beiden das Blaulicht für eine laut Polizei "kurze Einsatzfahrt" ein.

Lenkerin alarmierte die österreichische Polizei

Einer aufmerksamen Lenkerin fielen Blaulicht und ausländisches Auto-Kennzeichen auf, sie meldete den Vorfall via Notruf. Im Zuge der Fahndung konnte der Wagen in Zell am See gestoppt werden. Am Dach des Kfz waren noch deutliche Spuren von den Saugnäpfen zu sehen. Auch das Dienstblaulicht des 54-jährigen Exekutivbeamten - er saß am Beifahrersitz - wurde sichergestellt. Beim Wagen handelt es sich um einen Privat-Pkw.

Die beiden Holländer zeigten sich in der Vernehmung geständig und wurden auf freiem Fuße angezeigt. Es droht ihnen eine Verwaltungsstrafe nach dem Kraftfahrzeuggesetz.

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