Das Online-Videoportal YouTube könnte schon demnächst einen eigenen Video-on-Demand-Service für aktuelle Hollywoodfilme anbieten. Wie die New York Times unter Berufung auf Insiderquellen berichtet, sollten entsprechende Verhandlungen mit mehreren Hollywood-Studios bereits erfolgreich abgeschlossen sein.
Als bereits bestätigte Kooperationspartner werden Sony Pictures Entertainment, Universal Pictures und Warner Brothers genann. Geplanter Starttermin für den US-Markt ist angeblich schon Anfang Mai 2011, berichtet pressetext.
Zwei bis vier Dollar
"Unser Ziel ist es, den Usern alle Bewegtbildinhalte zu bieten, die sie gerne sehen wollen. Das betrifft sowohl User-generierte Beiträge als auch professionell produziertes Material", wird Google-Sprecher Stefan Keuchel zitiert. Die Kosten für einen aktuellen Blockbuster-Titel auf dürften sich laut ersten Informationen auf zwei bis vier Dollar belaufen.
Auch bei MySpace gibt es Neuigkeiten. Medienmogul Rupert Murdoch will das Online-Netzwerk so rasch wie möglich für mindestens 100 Millionen Dollar abstoßen. Bis Ende der Woche werde etwa ein halbes Dutzend Angebote erwartet, berichtete das Wall Street Journal. Mit einem Verkauf sei bis Juni zu rechnen, schrieb das Wall Street Journal weiter.
Nutzer laufen davon
Murdoch hatte 2005 580 Millionen Dollar für MySpace bezahlt, danach aber stetig hohe Verluste hinnehmen müssen. MySpace war im Wettlauf der Online-Netzwerke vom jüngeren Rivalen Facebook abgehängt worden. Facebook wuchs immer schneller und hat inzwischen rund 600 Millionen Nutzer. MySpace steckte dagegen lange bei 100 Millionen Mitgliedern fest, derzeit laufen laut Medienberichten die Nutzer in Millionen davon.