Hollywood-Blockbuster ziehen in Kinos nicht mehr

Die fetten Jahre sind für Hollywood anscheinend vorbei. Der heurige Sommer markiert eine Seuchen-Saison für die Traumfabrik.

Laut einer Voraussage der Plattform "comScore" zeichnet sich an den US-amerikanischen Kinokassen diesen Sommer das schlechteste Einspielergebnis seit dem Jahr 2006 ab. Mit dabei geschätzten 3,78 Milliarden Dollar Einnahmen bedeutet das um rund 16 Prozent weniger als im Sommer 2016.

Auch bei "Box Office Mojo" rechnet man mit einem 25-Jahres-Tief, was das Kino-Entertainment anbelangt.

Für die Flaute vor der großen Leinwand verantwortlich sind hochbudgetierte Blockbuster-Fortsetzungen wie "Transformers: The Last Knight", "Die Mumie" und der aktuelle Teil der "Fluch der Karibik"-Saga. Sie alle wurden den in sie gesetzten Erwartungen nicht gerecht.

Auch "King Arthur", "Valerian" und "Der dunkle Turm" erwiesen sich als cineastische Rohrkrepierer. Seichte Sommerkomödien wie "Baywatch" oder "Girls Night Out" lockten trotz großer Namen kaum Zuseher in die Kinos.

Die Klassenbesten

Dass die Studiobosse in naher Zukunft jedoch nicht am Hungertuch nagen müssen, verdanken sie jenen Filmen, die sich entgegen dem Trend als wahre Zusehermagneten erwiesen. Das waren unter anderem "Wonder Woman", "Guardians of the Galaxie Vol. 2" und "Spider-Man: Homecoming".

Trotzdem wird man sich in der Traumfabrik für die kommenden Jahre etwas Neues einfallen lassen müssen, um nicht noch weiter zu verlieren. (baf)

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