Es sind niederschmetternde Neuigkeiten für alle Fans von "Wir sind Helden": Frontfrau Judith Holofernes kann ihre legendäre Stimme nicht mehr nutzen. Die 49-jährige Berlinerin sprach jetzt erstmals öffentlich über ihr Schicksal.
"Ich kann seit acht Jahren nicht mehr singen", gestand die Musikerin. Die Stimmstörung sei neurologischen Ursprungs und halte trotz diverser ärztlicher Bemühungen bis heute an.
Holofernes machte diese traurige Enthüllung bei einem Besuch der ZDF-Sendung "Volle Kanne". Dort stellte sie klar: "Ich kann nicht mehr mit meiner Stimme arbeiten. Ich werde so bald nicht auf der Bühne stehen."
Die Ursache für ihre Beschwerden vermutet Holofernes in einer Meningitis, die sie 2017 erlitt. Im selben Jahr entwickelte sich die Stimmstörung, die bis heute anhält. Ihre letzte Tour konnte sie nicht mehr wie geplant zu Ende spielen.
Beschäftigungslos ist die zweifache Mutter aber nicht: Sie arbeitet inzwischen als Autorin und finanziert ihre kreativen Projekte durch Crowdfunding. Zuletzt erschien ihr autobiografisches Buch "Hummelhirn" über ihre Kindheit.
Die Band "Wir sind Helden" feierte Anfang der 2000er-Jahre mit Hits wie "Guten Tag" oder "Denkmal" riesige Erfolge. 2012 legte die Gruppe eine Pause ein – offiziell aufgelöst hat sie sich aber nie. "Wir haben uns eigentlich weggeschlichen", so Holofernes im ZDF.