Home-Office lässt jetzt das Internet "glühen"

Weil derzeit sehr viele Menschen im Home-Office arbeiten steigt der Datenverbrauch im Internet.
Weil derzeit sehr viele Menschen im Home-Office arbeiten steigt der Datenverbrauch im Internet.Bild: iStock
Alles reden von Netflix und Youtube, dabei sind es all jene Menschen, wegen der Corona-Krise von zu Hause aus arbeiten, die das Internet massiv beanspruchen.
Die Internet-Provider haben derzeit Hochkonjunktur. Denn in der Corona-Krise müssen die Menschen mehr Zeit (oder noch besser die ganze Zeit) daheim sein. Klar, dass dann auch mehr im Internet gesurft wird.

Eine Erfahrung, die auch die Liwest, einer der großen Anbieter in Oberösterreich gemacht hat, wie eine Anfrage von "Heute"zeigt. Und es zeigt sich auch, dass nicht das viel beschworene Streamen (Netflix und Co.) viel Traffic (Datenverkehr) beschert sondern offenbar das Arbeiten von zu Hause (Home-Office).

Das Ergebnis: Wenn man Montag den 2. März (vor Corona), mit Montag den 16. März vergleicht, ist zu sehen, dass Liwest am 16. rund 40 Prozent mehr Bedarf im Download und 60 Prozent mehr Daten im Upload verzeichnete (hier lässt sich der Homeoffice-Bedarf ableiten).

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Kein Kapazitätsengpass



Weitaus geringer war der Unterschied am Wochenende: Am Wochenende (28. Februar wurde mit dem 14. März verglichen) war der Unterschied bei einem Plus von rund 20 Prozent - hier lässt sich, so die Liwest -Pressesprecherin Ruth Empacher, der Mehrbedarf an privaten Anwendungen (Streaming, Gaming) ableiten.



Aber an ihre Kapazitätsgrenzen kommt die Liwest dennoch noch nicht. "Derzeit werden in der Spitze maximal 50 Prozent der vorhandenen Übertragungskapazitäten genützt", versichert Empacher. Deshalb denkt man bei der Liwest auch noch nicht daran, das Datenvolumen bei Streamingdiensten zu drosseln.

Und noch etwas für Freunde von Zahlen: "Wir schrammen derzeit knapp am PetaByte beim Download pro Tag vorbei", so Empacher.

Für alle, die damit nichts anfangen können. 1 Pentabyte sind 1.024 Terrabytes…





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