Mit dem Sieg beim 60. Eurovision Song Contest in Wien rückt auch ein dunkler Fleck in der ansonsten fast makellosen Vergangenheit des schwedischen Sunnyboys Mans Zelmerlöw wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. Im März 2014 hatte er in einer TV-Sendung Homosexualität als "Abnormalität" bezeichnet.
Mit dem in Wien rückt auch ein dunkler Fleck in der ansonsten fast makellosen Vergangenheit des schwedischen Sunnyboys Mans Zelmerlöw wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. Im März 2014 hatte er in einer TV-Sendung Homosexualität als "Abnormalität" bezeichnet.
Während der populären TV-Kochsendung "Pluras kök" erklärte er in einer Diskussion mit anderen Prominenten, dass es nicht natürlich sei, wenn ein Mann mit einem anderen schlafen wollen würde. Homosexualität bezeichnete er al "avvikelse", als Abnormalität. Gleich danach entschärfte er seine Aussage mit dem Zusatz, dass absolut nichts Verkehrtes daran sei.
Zahlreiche prominente Mitglieder der Lesben- und Schwulengemeinde gingen danach dennoch auf die Barrikaden und forderten eine öffentliche Entschuldigung von Mans. Die folgte auf dem Fuß, denn er sprach laut eigener Aussage von einer statistischen Abnormalität. Der Sänger sprach in der Folge immer wieder sein Bedauern über das Missverständnis aus.
Nach der Bekanntgabe, dass er Schweden beim ESC vertreten wird und nun nach seinem Sieg wurde die Story allerdings wieder aus der Versenkung geholt. Bei der Siegerpressekonferenz sprach von den zahlreichen homosexuellen Journalisten allerdings keiner den Zwischenfall an.