Hoppala bei "Feuchtgebiete"-Premiere in Berlin

Bild: imago stock&people

Nass ging es bei der Premiere der Verfilmung von Charlotte Roches Roman "Feuchtgebiete" in Berlin zu. Für die Promi-Gäste wurde die Premiere selbst zum Feuchtgebiet: Statt auf einem roten Teppich mussten sie auf einem Wet Carpet posieren. Regisseur Marco Kreuzpaintner erwischte es ganz hart: Er rutschte aus und landete am Hintern.

Nass ging es bei der Premiere der Verfilmung von Charlotte Roches Roman in Berlin zu. Für die Promi-Gäste wurde die Premiere selbst zum Feuchtgebiet: Statt auf einem roten Teppich mussten sie auf einem Wet Carpet posieren. Regisseur Marco Kreuzpaintner erwischte es ganz hart: Er rutschte aus und landete am Hintern.



Dienstagabend wurde der Film zu Charlotte Roches Skandalbuch erstmals in Deutschland gezeigt. Für die prominenten Gäste wurde die Premiere am Potsdamer Platz selbst im wahrsten Sinne des Wortes zum Feuchtgebiet: Statt auf einem roten Teppich mussten sie in einem flachen Wasserbecken posieren. Autorin Charlotte Roche, Hauptdarstellerin Carla Juri, Sängerin Lena Meyer-Landrut, sie alle hatten am Ende nasse Füße.



Unfreiwilliges Bad

Regisseur Marco Kreuzpaintner erwischte es etwas heftiger. Er rutschte aus und landete komplett im Wasser. Schmunzelnd sagte Kreuzpaintner zur "Bild"-Zeitung: "Da kann ich nach dem Film wenigstens sagen, dass ich mir vor Lachen in die Hose gemacht habe."



Die Autorin der Romanvorlage hatte bereits bei der Weltpremiere am Sonntag auf dem Filmfestival in Locarno zugegeben, sich vor ihrer Familie für einige Dinge zu schämen. Ihre neunjährige Tochter dürfe deshalb weder das Buch lesen, noch den Film sehen. "Sie weiß nur, dass ihre Mutter über Dinge schreibt, die nur für Erwachsene sind."



Der Film zum Skandalbuch

Roche wirkt zufrieden, wenn sie über die Verfilmung spricht. Sie ist von der Inszenierung und den Darstellern begeistert. "Ich bin sehr glücklich über diesen Film. Ich hatte ja bewusst entschieden, mich nicht einzumischen. Mein Vertrauen in David Wnendt und die anderen ist aufs Schönste bestätigt worden", sagt sie in der Pressekonferenz zum Film.
Regisseur David Wnendt setzte das Porträt der 18-jährigen Helen mit sehr viel Feingefühl um. Ihre Obsession für allerlei Körperflüssigkeiten wird begreifbar als Flucht vor der Angst, von der Umwelt nicht als Persönlichkeit wahrgenommen zu werden, vor dem Schmerz des Alleinseins. Hauptdarstellerin Carla Juri sieht den Film "als Auseinandersetzung mit universellen Themen". Das habe ihr auch das Spielen expliziter Nacktszenen leicht gemacht.



In Österreich ist der Film ab 23. August 2013 zu sehen

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