Hoppla - Was läuft Trumps Anwalt da übers Gesicht?

Der braune Schweiß, der Rudy Giuliani bei der Medienkonferenz vom Donnerstag übers Gesicht lief, ließ den Inhalt seines Monologs zur Nebensache werden.
Der braune Schweiß, der Rudy Giuliani bei der Medienkonferenz vom Donnerstag übers Gesicht lief, ließ den Inhalt seines Monologs zur Nebensache werden.MANDEL NGAN / AFP / picturedesk
Trumps Anwalt Rudy Giuliani geriet ordentlich ins Schwitzen, als er am Donnerstag bei einer Pressekonferenz sprach. Aber wieso war der Schweiß braun?

Der Inhalt der Pressekonferenz von Rudy Giuliani geriet am Donnerstag zur Nebensache. Der Anwalt von US-Präsident Donald Trump warf der demokratischen Partei erneut Wahlbetrug vor – erneut, ohne Beweise vorzulegen. Giuliani redete sich ob des Themas in Rage und nach einer Weile begann ihm brauner Schweiß übers Gesicht zu laufen.

Die Welt wundert sich, was für ein Malheur dem 76-Jährigen da passiert ist. Ein weggeschmolzener Abdeckstift? Schlecht aufgetragene Haarfarbe? Die New Yorker Friseur-Community ist sich nicht einig. "Nein", sagen zwei Friseure gegenüber der "New York Times". "Haarfarbe tropft nicht so, außer, sie wurde gerade aufgetragen", sagte David Kholdorov, Friseur aus Manhattan. Am wahrscheinlichsten scheint die Erklärung, dass Rudy Giuliani Mascara benutzt habe, um seine Koteletten einzufärben.

War es doch Haarfarbe?

"Koteletten sind grauer als der Rest der Haare", sagte Mirko Vergani, ebenfalls Friseur. "Man kann Mascara benutzen, um die grauen Stellen ein bisschen dunkler zu machen, damit es natürlich aussieht." Dann sollte man aber darauf achten, dass das Make-up komplett trocken ist. Und man sei gut beraten, warme Temperaturen zu vermeiden.

Gene Sacinello ist hingegen überzeugt, es sei Haarfarbe gewesen. "Wenn das nicht richtig ausgewaschen wird, wird genau das passieren", sagte er zur "New York Times".

Rudy Giuliani sorgte schon einmal für Verwunderung

So oder so: Auf Twitter ist Rudy Giuliani der Spott sicher. "Bei Giuliani sickern Öl und das Böse raus", twitterte Meena Harris, Nichte der gewählten Vizepräsidentin Kamala Harris. "Glaubt Donald Trump tatsächlich, dass Rudolph Giuliani ihm hilft?", fragte sich der demokratische Abgeordnete im Repräsentantenhaus, Hakeem Jeffries, auf Twitter. "In der Geschichte von verrückten Rudy-Pressekonferenzen könnte diese sein Meisterwerk sein", scherzte Komiker Jimmy Fallon in seiner Show.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Medienkonferenz mit Giuliani für Erheiterung sorgt. Am 10. November, eine Woche nach dem Wahltag in den USA, sprach der Ex-Bürgermeister von New York vor einer Gärtnerei. Die Republikaner hatten wohl das Hotel Four Seasons buchen wollen, erwischten stattdessen den Gartenbau Four Seasons.

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