"Alle 2,50 Euro bringen – sonst watschi, watschi"

Die Polizei schnappte den 18-Jährigen
Die Polizei schnappte den 18-JährigenBild: picturedesk.com/APA (Symbolbild)
Ein junger Asylwerber aus Afghanistan drohte mehreren Kindern Schläge an, sollten ihm diese kein Geld geben. Er verfolgte sie dabei sogar bis zur Schule.
Wie die Polizei berichtet, passierte der Vorfall bereits am 12. April in Hörbranz im Bezirk Bregenz.

Ein 18-jähriger Asylwerber sprach gegen 7.30 Uhr vier Schülerinnen vor einem Lebensmittelgeschäft an. Dabei versuchte der Afghane eines der Mädchen am Handgelenk von den anderen wegzuziehen.

Die Freundinnen, im Alter zwischen zehn und 14 Jahren, reagierten aber blitzschnell und konnten das verhindern. Die Mädchen entfernten sich daraufhin von dem jungen Mann und gingen zur Schule.

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Dort tauchte allerdings der Asylwerber erneut auf. Er war den Kindern gefolgt und passte sie noch vor Unterrichtsbeginn im Klassenzimmer ab.

Der 18-Jährige wandte sich an die Mädchen und sagte laut Polizei: "Alle morgen 2,50 Euro bringen – sonst watschi, watschi." Danach verließ er die Schule.

Polizei nimmt 18-Jährigen fest

Die Polizei suchte seit dem Vorfall akribisch nach dem mutmaßlichen Täter und konnte ihn nun ausfindig machen. Der Afghane konnte am 3. Mai bei einer Asylunterkunft in Hohenweiler festgenommen werden.

Er wollte sich dort Zutritt verschaffen, obwohl er Hausverbot hatte. Der Beschuldigte wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert.

(wil)

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