Formel 1

Horner kritisiert Formel 1 für Masi-Rauswurf

Ex-Rennleiter Michael Masi muss nach dem umstrittenen WM-Finale der Formel 1 gehen. Für Red-Bull-Teamchef Christian Horner ist das unverständlich.
Sebastian Klein
23.02.2022, 07:30

Das Finale von Abu Dhabi bot eine noch nie gesehene Dramatik und Spannung. Max Verstappen überholte Lewis Hamilton in der allerletzten Rennrunde und sicherte sich damit seinen ersten Titel. Der Rekordweltmeister hatte schon wie der sichere Sieger ausgesehen.

Das Rennen der Superlative hatte für viele einen bitteren Nachgeschmack. Die Entscheidung von Rennleiter Michael Masi, nach der Safetycar-Phase eine Runde vor dem Ende den Re-Start zu ermöglichen, nur die Autos zwischen Hamilton und Verstappen rücküberrunden zu lassen, wird bis heute kontrovers diskutiert.

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Mercedes blitzte zwar mit allen Protesten ab. Masi haben seine Handlungen vom 12. Dezember aber mittlerweile den Job gekostet. Die FIA hat sich vor Saisonstart von seinem ehemaligen Rennleiter getrennt. Mercedes-Teamchef Toto Wolff begrüßt diesen Schritt.

Horner verteidigt Masi

Jetzt meldet sich sein Pendant Christian Horner zu Wort. Er ist Teamchef von Red Bull und Weltmeister Verstappen. Er eilt Masi nun zur Hilfe: "Es ist schwer. Ich finde, die Entscheidung ist harsch. Er war letztes Jahr in einer schweren Position."

Die Entlassung Masis sei nur schwer zu akzeptieren: "Es ist geschehen. Aber er hat eigentlich im Hinblick auf die Regeln nichts falsch gemacht." Horner betont dabei, dass über die gesamte Saison gesehen nicht alle Entscheidungen zugunsten seines Rennstalls gefallen seien.

Doch auch beim Finale sieht Horner die Verantwortung bei Mercedes, nicht beim damaligen Rennleiter: "Wenn man sich das Rennen noch einmal ansieht, hatte Mercedes zwei Gelegenheiten zum Boxenstopp. Sie haben beide Male verzichtet und das war am Ende des Rennens kostspielig. Wir haben es an diesem Tag taktisch einfach richtig gemacht."

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