Der Fußgängerübergang an der Kreuzung Muthgasse/Gunoldstraße in Döbling zählt zu den gefährlichsten Zebrastreifen Wiens. Laufend kommt es zu Unfällen. Diesmal erwischte es einen jungen Mann. Zum Glück nicht lebensgefährlich.
Speziell zu Stoßzeiten am Vormittag und kurz nach Feierabend ist der Kreuzungsbereich zwischen dem alten APA-Gebäude und der Kronen Zeitung teilweise extrem stark frequentiert. Genau dann wird der Übergang für Fußgänger zur Gefahrenzone.
Ein junger Mann wollte diese Woche die Kreuzung wie jeden Tag zu Fuß überqueren - und wurde von einem Autofahrer angefahren.
Das Problem bei dieser Krezung: Einerseits wird von Fahrern entlang der Gunoldstraße die Gelb-Phase noch bis kurz nach dem Umschalten auf Rot genutzt. Mit überhöhter Geschwindigkeit brettern viele von ihnen rücksichtslos über das Kopfsteinpflaster, wenn sie laut StVO schon anhalten hätten sollen.
Die weitaus größere Gefahr für die Fußgänger sind allerdings jene Fahrzeuge, die von der Muthgasse kommend links in die Gunoldstraße einbiegen. Da man hier auf zwei Spuren links abbiegen kann, kommt es speziell mit Fahrzeugen, die die rechte Spur benutzen, zu haarigen Situation. Täglich müssen sich Autos hier im letzten Moment einbremsen, weil ihnen durch Verkehrsteilnehmer auf der linken Spur die Sicht auf den ohnehin schon extrem schlecht zu erkennenden Zebrastreifen genommen wird.
Bereits im Jahr 2017 wollte man diese Gefahrenzone entschärfen - passiert ist allerdings nichts.
(red)