Wer Horst Lichter (64) heute als charmanten Gastgeber von "Bares für Rares" erlebt, sieht einen Mann, der mit sich im Reinen ist. Witze und Komplimente gehören bei ihm zum Alltag. Doch dieser Optimismus ist hart erkämpft.
Die Biografie des TV-Moderators liest sich phasenweise wie ein Drama: der frühe Tod seiner ersten Tochter, der Verlust des Vaters mit 26, dazu zwei schwere gesundheitliche Zusammenbrüche noch vor seinem 30. Geburtstag.
Lichter spricht nun offen über die wirtschaftlich und psychisch schwerste Krise seines Lebens. Diese ereilte ihn Anfang der 90er-Jahre, als sein damaliger Traum, das Lokal "Oldiethek", vor dem Ruin stand.
Ein Schuldenberg drohte ihn zu erdrücken. "Die Situation schien ausweglos", erinnert sich der Moderator an diese dunkle Phase. Es brauchte viel Kraft und Mut, um in der tiefsten Krise neu anzufangen.
Heute zeigt Lichters Geschichte, dass selbst aus den schwierigsten Lebenslagen ein Neuanfang möglich ist. Vom Rand des Ruins schaffte er es bis zum gefeierten TV-Star.