Horvath gegen "Ex": "Austria brauchte mich nicht mehr"

Sascha Horvath debütiert gegen seinen Ex-Klub Austria Wien.
Sascha Horvath debütiert gegen seinen Ex-Klub Austria Wien.Gepa
Für den LASK sagte Sascha Horvath Rapid ab. Am Sonntag gibt er sein brisantes Debüt. Gegner: Ex-Klub Austria. 

Die "Veilchen" ließen das frühere Toptalent 2015 ziehen. Der Neuzugang im „Heute“-Talk: "In jungen Jahren gab es einen riesigen Hype. Sie nannten mich Zaubermaus. Dann wirst du nicht mehr gebraucht. Damals war es schon schade. Es hat mich extrem aufgeregt. Ich habe persönlich genommen, was man nie persönlich nehmen darf. Aber damit habe ich lange abgeschlossen."

Sechs Ex-"Veilchen" beim LASK

Horvath ist kein Einzelfall. Die Linzer haben fünf weitere Ex-Veilchen im Kader: Michorl, Filipovic, Holland, Monschein, Radulovic. Der Tabellenletzte hätte das Sextett wohl gerne zurück. Horvath grinst: „Ja, das stimmt. Sie haben uns damals nicht gebraucht. Jetzt spielen wir beim LASK. Hoffentlich erfolgreich!“

Der Neuzugang ist in Hochform. Für Hartberg schoss der 25-Jährige drei Saisontore, eines im Cup. Er dribbelt Verteidiger schwindelig, trifft mit Weitschüssen. "Ich bin von Dresden gekommen. Dort war nicht alles positiv. Hier konnte ich reifen. Ich bin nicht mehr der 19-Jährige von damals."

"Gute Gespräche" mit Rapid

Das fiel auch Rapid auf. Durch eine Ausstiegsklausel hatte Horvath die Wahl: „Es gab gute Gespräche mit Zoki und Didi (Barisic und Kühbauer, Anm.). Es war eine Bauchentscheidung für den LASK.“ Das Rapid-Angebot war für den Wiener verlockend. Die Austria-Vergangenheit? Egal. „Das ist lange her, da liegen ein paar Stationen dazwischen.“

Bei Hartberg ein „Zehner“, greift er im 3-4-3 von Trainer Thalhammer am Flügel an: „Er hat einen Plan mit mir. Ich bin fit und nicht der Langsamste.“

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