Hotelier sicher: "Wirtshäuser sind die sichersten Orte"

Sepp Schellhorn
Sepp SchellhornSabine Hertel
Für Hotelier Sepp Schellhorn sind die neuen Corona-Verschärfungen unverständlich. Er fürchtet jetzt um das Weihnachtsgeschäft.

Neos-Wirtschaftssprecher und Hotelier Sepp Schellhorn hat kaum Verständnis für die neuen Corona-Verschärfungen. "Die Gastronomen haben über den Sommer alles umgesetzt, was es so an kurzfristigen Auflagen gab, und jetzt kommen sie wieder als Erste zum Handkuss", sagt er zu "Heute".

Für den 53-Jährigen besonders unverständlich: "Laut AGES passieren nur 4 Prozent aller Infektionen im Gastronomie-Bereich. Wirtshäuser sind die sichersten Orte". Schellhorn befürchtet, dass Verschärfungen zu noch mehr Privat-Partys führen, "wo sich die Leute dann wirklich anstecken".

Der größte "Killer" seien die auf sechs Personen beschränkten Tische. Das Weihnachtsgeschäft sei "ohnehin schon den Bach runter". Von der Regierung hätte er sich bereits im Sommer einen Plan erwartet, wie mit steigenden Infektionszahlen umzugehen sei. Es hätten "ja allesamt gewusst, dass es eine zweite Welle geben wird".

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