Hoteliers zu Airbnb: Abgeltung durch Ortstaxe zu wenig

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Aus Sicht der Wiener Hoteliers geht die pauschale Abgeltung der Ortstaxe durch Airbnb nicht weit genug. Es müsse durch mehrere Maßnahmen sichergestellt werden, dass die Unterkunftgeber auch das Gewerbe-, Arbeits- und Meldegesetz einhalten.

Aus Sicht der Wiener Hoteliers geht die pauschale Abgeltung der Ortstaxe durch nicht weit genug. Es müsse durch mehrere Maßnahmen sichergestellt werden, dass die Unterkunftgeber auch das Gewerbe-, Arbeits- und Meldegesetz einhalten.

"Durch so eine Ortstaxen-Vereinbarung mit der Gemeinde Wien ist beispielsweise nicht überprüfbar, ob die Unterkunftgeber andere Vorschriften wie etwa das Gewerbe- und Arbeitsrecht oder das Meldegesetz einhalten",

meint die Obfrau der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien, Andrea Steinleitner. Es gelte, gleiche Bedingungen für alle Anbieter herzustellen.

Steinleitner verweist auf New Orleans als mögliches Vorbild für Wien: Dort habe Airbnb "nicht nur zugesagt, die Beherbergungstaxen einzutreiben und die Übernachtungsdauer auf neunzig Tage pro Jahr zu begrenzen, sondern hat auch eingewilligt, Namen und Adressen der Anbieter von Wohnungen bekanntzugeben. Die Gastgeber werden sogar automatisch bei der Stadt registriert, wenn sie sich bei Airbnb eintragen".

Die Hotellerie führt neben den Einbußen bei Beherbergungsbetrieben den Entzug von benötigten Wohnungen aus dem "oft angespannten Mietwohnungsmarkt" als Argument für eine stärkere Airbnb-Beschränkung ins Treffen.

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