Hotspots an EU-Außengrenze in vier Wochen bereit

EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos sieht in der Flüchtlingsfrage schnellen Handlungsbedarf und erklärte, dass die in Italien und Griechenland geplanten Erstaufnahmezentren in vier Wochen einsatzbereit sein werden. In diesen Hotspots sollen Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in Europa registriert, über eine Sicherheitsdatei geprüft und anschließend in der Europäischen Union (EU) verteilt werden.

EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos sieht schnellen Handlungsbedarf und erklärte, dass die in Italien und Griechenland geplanten Erstaufnahmezentren in vier Wochen einsatzbereit sein werden. In diesen Hotspots sollen Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in Europa registriert, über eine Sicherheitsdatei geprüft und anschließend in der Europäischen Union (EU) verteilt werden.

Die in Italien und Griechenland geplanten Hotspots sollen dafür sorgen, dass mehr Ordnung und Übersicht in die Flüchtlingsankunft kommt. In den Zentren sollen Fingerabdrücke der Flüchtlinge genommen werden, die dann über eine EU-Sicherheitsdatei abgeglichen werden. Sind die Flüchtlinge registriert, sollen sie auf die EU-Länder aufgeteilt werden - beziehungsweise durch die EU-Agentur Frontex abgeschoben werden.

Am Punkt der Verteilung hakt es aber bisher. Eine verschwindend geringe Zahl der Asylwerber wurde bisher auf die EU-Länder verteilt, vor allem östliche Länder stellten sich bei einem Verteilungsschlüssel quer. In Staaten wie Österreich und Deutschland, die im Vergleich viele Flüchtlinge aufnehmen, verschärft sich deswegen der politische Ton.

Befürchtet wird auch, dass bei einer weiteren Weigerung der Länder, Flüchtlinge aufzunehmen, die Hotspots bei hunderttausenden ankommenden Flüchtlingen so zu riesigen Flüchtlingslagern statt zu Registrierungs- und Verteilungsstellen werden.

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