HP EliteBook x360 1040 G8 im Test: Mobiles Fort Knox

Dass Premium-Convertibles aus der Nische kommen und ihre doppelten Stärken ausspielen, liegt auch an Modellen wie dem EliteBook von HP. Der Test.

Einerseits kann es alles, was ein moderner und starker Laptop kann, bietet neueste Ausstattung und beeindruckende Sicherheitsfunktionen – andererseits kann es zum Hochleistungs-Tablet umgeklappt, mit einem Stift bedient und mobil als richtiges Arbeitstier verwendet werden. Das HP EliteBook x360 1040 G8 richtet sich in erster Linie an Business-Anwender und will als 2-in-1-Device keinerlei Kompromisse eingehen. Ob das gelingt, zeigt der "Heute"-Test.

Diese EliteBook-Serie ist in den stärksten Ausführungen mit Intel Core i7-Prozessoren der 11. Generation ausgestattet, verfügen über 4K-Displays und werkeln mit bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher und 1 Terabyte internem Speicher. Der Preis ist der Ausstattung angemessen, er reicht je nach Modell von rund 2.400 bis 3.500 Euro. Eine Besonderheit kann zudem aufgerüstet werden: Mit einem Tastendruck lässt sich eine Display-Schutzfunktion einschalten, bei der die Hintergrundbeleuchtung in Verbindung mit einer Spezialbeschichtung Bildschirminhalte nur für den Benutzer sichtbar sind.

Klassisches, schickes Design

Sieht man seitlich auf das Display, und sei es auch nur aus kleinen Winkeln, erscheint nur ein verschwommenes, nicht zu identifizierendes Bild. Perfekt für das Arbeiten in eher beengten Umgebungen wie Flugzeugen oder Öffis, aber auch im Büro, wenn der Sitznachbar wieder einmal zu neugierig ist. In der Verpackung liefert HP dem EliteBook gleich auch einen 65-Watt USB-C-Netzadapter, ein USB-A-auf-USB-C-Kabel und die wiederaufladbare HP Active Pen zur Bedienung mit.

Das Design des Notebooks zeigt sich klassisch, aber dennoch mit einigen Hinguckern. Das Aluminium-Komplettgehäuse weist schicke, schmale und spitz zulaufende Ecken auf, die matte Gestaltung hält Fingerabdrücke fern. Die Maße von 31,93 x 20,26 x 1,66 Zentimetern sind zwar keine Kompakt-Rekorde, dennoch wirkt das Modell schlank und ist mit rund 1,31 Kilogramm auch gut transportierbar. Die Verarbeitung selbst ist hervorragend, nichts knarrt oder kracht, es gibt keine auffälligen Spaltmaße und alle Bauteile wirken sehr robust umgesetzt.

Ausgezeichnetes Display verbaut

Der Deckel des EliteBooks zeigt einen tollen Widerstand, kann aber problemlos mit einer Hand geöffnet werden. Wird der Deckel komplett geöffnet, dockt er magnetisch an den Boden des Geräts an und es aktiviert sich der Tablet-Modus. In diesem lässt sich das EliteBook entweder leicht mit einer Hand halten oder es am Tisch abstützen – und dann mit der HP-Pen malen, notieren oder navigieren. Benötigt man die Active Pen gerade nicht, dockt sie ebenso praktisch magnetisch an der linken Seite des Notebooks an.

Gut gefällt auch das Display, das nur sehr dünne Bildschirmränder aufweist und mit HP Sure View ausgestattet ist. Die Technologie sorgt dafür, dass es durch eine anti-reflektierende Schicht für Fremde unmöglich wird, scharfe Details am Display zu erkennen, außer man sitzt genau hinter dem Nutzer. Die Funktion kann per Tastendruck aktiviert und deaktiviert werden. Abseits davon bietet das Display eine großartige Farbgenauigkeit, eine gute Helligkeit und zahlreiche Sensoren wie eine HD-Kamera, Mikrofone, Umgebungslichtsensor, Infrarot-Gesichterkennung und Annäherungssensor.  Letzterer schaltet auf Wunsch das Display sogar ab und loggt sich aus, wenn man den Arbeitsplatz verlässt. Gespart wurde hier definitiv nicht.

Schlaue Tastatur mit "Spritzschutz"

Das Full-HD-IPS-Display selbst unterstützt Touchscreen-Eingabe, ist 14 Zoll groß, kommt im 16:9-Format daher und liefert eine Auflösung von 1920 х 1080 Pixel. Je nach Nutzungsbereich – ob zur Bildbearbeitung, für die Büroarbeit oder sogar das Gaming – können so gut wie alle Bereiche von Farben über Kontrast bis hin zu Helligkeit nachjustiert und in eigenen Profilen gespeichert werden. Auch die Leistung der automatischen Helligkeitsanpassung ist beeindruckend. Selbst beim stundenlangen Arbeiten flackert hier nichts und es gibt auch keinerlei sprunghafte Veränderungen.

An alles gedacht hat man auch bei der Tastatur, die nicht nur zweistufig hintergrundbeleuchtet werden kann, sondern auch einen Schutz gegen verschüttete Getränke bietet. Dies geschieht durch eine dünne Schutzschicht unter den Tasten, die etwaig verschüttete Flüssigkeit von den kritischen Komponenten des Notebooks fernhält. Die Tastatur hält aber noch andere Pluspunkte parat: Das Tippen geschieht trotz überraschend ausführlichem Hub flüsterleise und ein Extra-Lob gibt es, dass Funktionen wie Power und Kamera eigene Tasten spendiert bekamen.

Viele Anschlüsse und dicker Akku

Auch wenn der Tester persönlich kein Freund von Touchpads ist, jenes des HP EliteBook x360 1040 G8 ringt im dennoch Respekt ab. Es steckt unter einer fast nicht wahrnehmbaren Glasschicht und liefert eine flüssige Navigation, ohne dabei sprunghaft oder hypernervös zu reagieren. Beeindruckend ist der klare und sogar bassstarke Sound der Lautsprecher, die nicht nur rund um die Tastatur, sondern auch unter dem Notebook zu finden sind. Sie kommen auch deshalb so gut zur Geltung, weil das Notebook selbst unter Last kaum laut und warm wird, die Kühlung leistet großartige Arbeit.

Anschluss-mäßig hat das HP EliteBook x360 1040 G8 einiges zu bieten: Gleich zwei USB-A- und zwei Thunderbolt-4-Steckplätze, einen klassischen Kopfhörer-Anschluss, einen SIM-Kartenschacht und einen Slot für den Sicherheitsschlüssel sowie einen HDMI-2.0-Connector. NFC steht ebenfalls zur Verfügung, ebenso wie Bluetooth 5.0 und Wi-Fi 6. Bleibt die Batterieleistung zu bewerten: Beim durchgehenden Arbeiten kommt man mit den Notebook locker auf über 12 Stunden, selbst bei der anspruchsvollen Bild- und Videobearbeitung. Ein Wert, der sich durchaus sehen lassen kann.

Mobiles Fort Knox und Arbeitstier

Bei der Leistung ist das HP EliteBook x360 1040 G8 über alle Zweifel erhaben: Es schupft selbst komplexeste Anwendungen und Multi-Tasking ohne Einbrüche und verfügt sowohl im Notebook-, als auch im Tablet-Modus über extreme Power. Je nach Anforderung bietet HP zudem eine gelungene Auswahl an Modellen verschiedenster Ausstattung – günstig kommt man dabei zwar mit keinem einzigen weg, dafür ist das Geld aber auch gut investiert. Nämlich in ein Arbeitstier, das ebenso gute Leistung wie Verarbeitung, Ausstattung und Zukunftssicherheit bietet.

Für den Business-Alltag wissen die umfassenden Sicherheitsmaßnahmen – neben HP Sure View sichert HP auch BIOS, Netzwerk, Browser oder Betriebssystem umfassend und verzahnt ab – voll zu überzeugen. Doch auch abseits davon ist das Notebook eines der besten Business-Geräte am Markt: Der Akku hält länger als einen Arbeitstag durch, das Display liefert beinahe perfekte Ergebnisse in egal welcher Umgebung, die Leistung geht selbst bei Höchstlast nicht in die Knie und das Design kann sich mit einer hervorragenden Verarbeitung zudem sehen lassen. Das HP EliteBook x360 1040 G8 ist ein mobiles Fort Knox und ein Arbeitstier, das zum Tablet umgewandelt werden kann, zugleich. Schwächen zeigt es keine.

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