Bei Greißler in NÖ

HTL-Absolvent kaufte mit Fake-Geld von Amazon ein

Für eine Party hatte ein HTL-Absolvent auf Amazon Falschgeld bestellt. Die Party fand nie statt, er und seine Freundin kauften mit dem Fake-Geld ein.
08.01.2024, 07:00
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Wegen des Verbrechens der Weitergabe und Besitz nachgemachten oder verfälschten Geldes mussten am Mittwoch ein 21-Jähriger und eine 23-Jährige am Landesgericht Wiener Neustadt auf die Anklagebank.

Der junge HTL-Absolvent aus Niederösterreich hatte auf Amazon Fake-Geld für eine Party bestellt. Für elf Euro bekam der 21-Jährige jede Banknote in 25-facher Ausführung. Sprich: Zig Tausende Euro Falschgeld für 11 Euro Kaufpreis. Nur die Party fand niemals statt, das Fake-Geld blieb unberührt.

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Sonderschülerin warnte HTL-Maturanten

Schließlich hatte der HTL-Absolvent die "grandiose" Idee mit den falschen Geldscheinen beim örtlichen Greißler einzukaufen: Seine Bekannte, eine 23-jährige, arbeitslose, ehemalige Sonderschülerin warnte ihren Freund noch: "Das ist keine gute Idee."

Mit falschen 10 Euro- und falschen 20-Euro-Scheinen kaufte er laut Anklage schließlich sieben Mal beim Greißler-Automaten ein, zwei Mal soll sich die junge Frau hinreißen haben lassen. Gesamtbetrag der Einkäufe mit dem Spielgeld: 90 Euro. Bei der Entleerung des Gerätes flog der Betrug indes auf. 

In der Folge beglich das Duo den Schaden von insgesamt 920 Euro (Schadenssumme, Gericht, Anwalt, Ermittlungen) ans Opfer. Vor Gericht zeigten sich die bis dato unbescholtenen Österreicher geständig.

Geldbuße und Sozialarbeit

Die Urteile: Beide Angeklagte kamen mit einer Diversion davon. Der 21-Jährige muss eine Geldbuße zahlen, die 23-Jährige Sozialarbeit ableisten. Und dann sollen die Verfahren eingestellt werden.

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