Causa HTL: Lehrer darf weiter unterrichten

Die Attacken in einer Klasse der HTL Ottakring haben Konsequenzen für den betroffenen Lehrer – und bald auch für Schüler in ganz Österreich.
Nach der handgreiflichen Auseinandersetzung in einer Klasse der HTL Ottakring zwischen einem Lehrer und einem Schüler, ermittelt jetzt der Volksanwalt. Auch der Wiener Bildungsdirektor Heinrich Himmer hatte angekündigt, dass es "sicher Konsequenzen" geben werde. Trotzdem könne der betroffene Lehrer zurück an die Schule.

Der Grund: "Der Lehrer ist nicht suspendiert, das bedeutet, sein Dienstverhältnis läuft ganz normal. Er ist jetzt im Krankenstand. Wenn er gesund ist, kann er sofort auch in die Schule gehen", so Himmer gegenüber "Wien heute". Allerdings hätte HTL-Direktor Johannes Bachmair klargestellt, dass er nicht mehr in der betroffenen Klasse unterrichten werde.

Eine unabhängige Kommission soll die Vorgänge in der HTL Ottakring nun genau untersuchen. Himmer selbst sieht in dem Vorfall "nichts speziell Wienerisches". Ähnliche Dinge würden in Schulen "quer über das ganze Land" passieren. "Das weiß jeder Lehrer und jede Lehrerin, der Job ist wirklich hart", so Himmer.

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Trotzdem wird das Thema nun zur Chefsache. Wie die "Wiener Zeitung" berichtet, will Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) sogenannte Time-out-Klassen einführen, in welche gewalttätige Schüler für eine Zeit lang gehen müssten. Man werde das "demnächst vorstellen". Details dazu blieben aber offen.

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(red)

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