Trump erlaubt US-Lieferungen an Huawei

Im Zuge des G20-Gipfels in Osaka (Japan) beschlossen die USA und China die Wiederaufnahme der Verhandlungen zur Beilegung des Handelstreits.
Der aktuelle Gipfel der G20 steht unter anderem im Zeichen der politischen Annäherung zwischen China und den USA. Der Handelsstreit zwischen den beiden Ländern sei eine Gefahr für die gesamte Weltwirtschaft, lautete vor Beginn des Gipfels das Argument.

In einem Vieraugengespräch sollen sich nun US-Präsident Donald Trump und dessen chinesischer Amtskollege Xi Jinping darauf geeinigt haben, ihre Verhandlungen zur Beilegung des Handelsstreits wieder aufzunehmen.

Mit dieser Annäherung sind auch gute Nachrichten für den Technik-Konzern Huawei verbunden.

Trump soll zugesagt haben, dass es wieder erlaubt sein wird, technische Produkte aus den USA an Huawei verkaufen zu dürfen.

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Chinas Präsident Xi hat schon im Vorfeld des Gesprächs zu einem Dialog aufgerufen. Der Handelsstreit wird zuweilen gar als Handelskrieg bezeichnet und hemmte im vergangenem Jahr das Wachstum beider Volkswirtschaften.

Unklar blieb zunächst wie es mit den Strafzöllen weitergehen wird. Trump äußerte sich zunächst nicht, wie es mit seiner im Vorfeld angedrohten Ausweitung der Strafzölle weitergehen wird. Immerhin sprach der US-Präsident von Fortschritten - ob es zu einer Einigung kommen wird, ist aber noch offen.

Erfreut über die Annäherung beider Länder zeigte sich jedenfalls die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde. Sie warnte vor der Ausweitung von Strafzöllen und anderen Handelshindernissen. (mr)

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