Huch! Dieser Kasperl schaut ja aus wie…

… Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Im Stück "Jederboy – das Geld, die Macht und der Kasperl" ist er die Hauptfigur. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sei "rein zufällig".

Der Original Wiener Praterkasperl sorgt auch bei Eltern für Lacher. Grund: "Wir versuchen, immer auch Gags für Erwachsene einzubauen", so Thomas Ettl.

Mit "Jederboy – das Geld, die Macht und der Kasperl" gibt's jetzt das erste Stück speziell für „Ausgewachsene". Denn: "Wir haben den Kasperl mindestens genau so nötig, wie die Kinder", ist Ettl, der für Musik und Text verantwortlich ist, überzeugt. Das Stück widmet sich den Fragen "Was, wenn einer am Gipfel der politischen Macht feststellt, dass er auch nur eine Marionette ist?" Und "Was, wenn dann noch der Tod plötzlich an die Tur klopft und er merkt, dass keine Zeit mehr bleibt, alles geradezubiegen?"

Dass die Hauptfigur Kanzler Sebastian Kurz wie aus dem Gesicht geschnitten ist und – eine andere Puppe Bundespräsident Alexander Van der Bellen zum Verwechseln ähnlich sieht – sei "natürlich rein zufällig", betont Ettl. "Wir nennen keinen Politiker beim Namen. Außer Harald Mahrer (Anm.: Wirtschaftsbund- und Wirtschaftskammer-Präsident, SVA-Obmann,…). Der hat aber nie Zeit, um aufzutreten", feixt er. Die Texte ließ er vorab von einem Anwalt prüfen.

Gespielt wird bis 1. Dezember jeden Samstag um 19.30 Uhr beim Original Wiener Praterkasperl im Wurstelplatz 1 (U-Bahn-Station Messe/Prater, 5 Gehminuten).

Infos unter: www.praterkasperl.com (ck)

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