Fussball

Hütter erklärt, warum er sein Wort gebrochen hat

Adi Hütter wechselt zu Gladbach, obwohl er Ende Februar den Eintracht-Fans sagte, er werde bleiben. Jetzt nimmt der Österreicher dazu Stellung.
Sebastian Klein
14.04.2021, 10:50

Seit dieser Woche ist es offiziell: Adi Hütter wird neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach. Der Österreicher wechselt nach der Saison von Eintracht Frankfurt zu seinem neuen Klub, wo er Marco Rose (neuer Dortmund-Trainer) ersetzt.

Hütter wechselt für die deutsche Trainer-Rekordablöse von 7,5 Millionen Euro. Beide Teams haben den Deal bereits offiziell verkündet.

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Eintracht-Fans ärgern sich über einen Satz aus der jüngeren Vergangenheit. Am 28. Februar hatte Hütter im Live-TV verkündet: "Ich bleibe!" Eineinhalb Monate später war sein Abgang beschlossene Sache. In der "Bild Zeitung" nahm der Coach dazu nun Stellung: "Zum damaligen Zeitpunkt war das auch die Situation. Aber natürlich haben sich auch gerade nach dem Interview viele Dinge verändert. Fredi Bobic hat bekundet, dass er geht. Ich habe ein Angebot von Borussia Mönchengladbach bekommen und dann über diese Möglichkeit nachgedacht. Ich glaube, das hat man mir auch angemerkt in den letzten Wochen." Bobic war Frankfurts Sportdirektor.

Hütter weiter: "Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein gerader und ehrlicher Mensch bin. Deswegen ärgert es mich schon, dass es jetzt nicht gut aussieht. Aber eines ist auch klar: wir haben nach einer Niederlage in Bremen und vor einer turbulenten Woche um die Mannschaft herum Ruhe geschaffen und elf Punkte aus den folgenden Spielen geholt. Wenn dieser kurze Satz im Sinne meines Arbeitgebers dazu beigetragen hat, dass Eintracht Frankfurt erfolgreich durch diese Zeit gekommen ist, dann nehme ich das in Kauf."

Der 51-Jährige geht auf die Anhänger ein: "Natürlich kann ich die Enttäuschung der Fans auch verstehen. Gerade hier in Frankfurt wird dieser Klub gelebt und er ist sehr emotional. Aber wie gesagt, wir haben nach dem TV-Auftritt Ende Februar wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Und es ist eines mal ganz klar: es geht nicht um Adi Hütter, sondern um Eintracht Frankfurt. Und wir haben gemeinsam ein großes Ziel. Dafür geben wir alles."

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