Wieder ein Fall von illegaler Legebatterie-Haltung und es fällt erneut der Name Karl Latschenberger. Wie im Horrorfilm!: Den vier Pfoten-Aktivisten blickten mehr als 45.000 gequälte Hühner entgegen.
Die Zustände in der Anlage sind so katastrophal, dass sich niemand zu wundern braucht, wenn Konsumenten an Salmonellen und Ähnlichem erkranken, beschreibt die Tierschutzorganisation Vier Pfoten die Umstände rund um den schlimmen Fall von Tierquälerei in Wr. Neustadt. Im Zusammenhang damit fällt auch ein Name, der mit Legebatterie-Skandalen schon öfter gefallen ist: Karl Latschenberger, der auch VP-Bürgermeister in Biberbach (Bez. Amstetten) ist. Österreich ist auch 14 Monate nach dem Verbot definitiv nicht käfigfrei, ist Johanna Stadler, Geschäftsführererin von Vier Pfoten empört. Jeder Tag, an dem diese Hühner leiden müssen, geht auf das Konto des untätigen Amtstierarztes. Die Organisation fordert jetzt Stadtchef Bernhard Müller auf, zu handeln. Dieser hat prompt reagiert und will die Sache so rasch als möglich klären.
Amtstierarzt Georg Rettenbacher hat den Betrieb bereits überprüft, ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die zuständige Landesrätin Barbara Rosenkranz hat, um weitere Fälle zu vermeiden, alle Amtstierärzte angewiesen, die Haltung von Legehennen zu kontrollieren.
Astrid Heinz