Österreich

Hühner: Nach Rettung geht es in den Suppentopf

Trauriges Schicksal für tausende Hennen: Sie überlebten zwar einen schweren Unfall auf der A1, trotzdem erwartet sie jetzt nur mehr der Suppentopf.

Heute Redaktion
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Tausende Hühner irrten am Dienstagvormittag verwirrt auf der Westautobahn bei Asten umher und sorgten nach einem Unfall ihres Transporters für einen kilometerlangen Stau.

Feuerwehrmänner fingen einen Großteil der Tiere ein, beruhigten sie liebevoll, und sperrten sie dann in neue Transportboxen.

So fingen die Einsatzkräfte die Tiere ein:

Eine Amtstierärztin überwachte den Vorgang. Die lebenden Tiere wurden in den Boxen auf einen neuen Transporter geladen. Viele der 7.500 Hennen konnten so gerettet werden - doch ihr Glück währte nicht lange.

Zweck ihrer Fahrt war nämlich der Tod - eine Schlachtung und Verarbeitung in einem niederösterreichischen Geflügelschlachtbetrieb. Dort sind sie inzwischen auch schon angekommen. Nach der Schlachtung landen sie als Suppenhuhn in der Konservenindustrie.