Ein Tierdrama endete nun vor Gericht: Zum Gassigehen band ein Mann (55) Beagle "Ronny" mit einer Leine an sein Quad und fuhr los. Der Hund stolperte, wurde nachgeschleift und verletzt - Geldstrafe!
Ein Tierdrama endete nun vor Gericht: Zum Gassigehen band ein Mann (55) Beagle "Ronny" mit einer Leine an sein Quad und fuhr los. Der Hund stolperte, wurde nachgeschleift und verletzt – Geldstrafe!
Dramatische Szenen, die sich am 9. Juli dieses Jahres in Langenrohr (Tulln) abgespielt hatten: Wie fast täglich fuhr Maler Karl W. (55, Name geändert) mit seinem Hund Gassi, band dafür den zweijährigen "Ronny" mit einer Leine an sein Quad. Doch der Vierbeiner dürfte mit der Geschwindigkeit – laut Angeklagtem zwischen 20 und 30 km/h – nicht zurande gekommen sein, stolperte und wurde mitgeschleift.
Zeugen alarmierten die Polizei, der Hund erlitt laut Tierheimchefin blutige Verletzungen an den Pfoten sowie im Bauchbereich und wurde dem Besitzer abgenommen ("Heute" berichtete). "Ich habe nur kurz nicht aufgepasst, werde das aber sicher nicht mehr machen", so Karl W. am Donnerstag vor Gericht in St. Pölten.
Die Verteidigerin plädierte auf Freispruch: "Er hat Ronny als Haustier geliebt, jetzt ist er weg." Der Richter beließ es bei einer Diversion: 1.500 Euro Geldstrafe (nicht rechtskräftig).