Österreich

Hund ans Auto gebunden und mitgeschleift

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:38

Aus der Gosse in Rumänien geholt, auf Österreichs Straßen zu Tode geschleift: Das tragische Schicksal von Mischlingshund "Tapsi" hatte am Donnerstag in St. Pölten ein gerichtliches Nachspiel.

Aus der Gosse in Rumänien geholt, auf Österreichs Straßen zu Tode geschleift: Das tragische Schicksal von Mischlingshund "Tapsi" hatte am Donnerstag in St. Pölten ein gerichtliches Nachspiel.

Eine Verkettung unglücklicher Umstände brachte "Tapsi" in den Hundehimmel, vorher hatte der arme Kerl Höllenqualen erleiden müssen.

Die jüngste Tochter (4) band "Tapsi" nach dem Gassigehen in Niederösterreich an die Anhängerkupplung von Mamas Pkw, lief in die Küche. Sekunden später schnappte die Mutter (36) die Kleine, setzte sie ins Auto und gab Gas, um das älteste Kind rechtzeitig von der Schule zu holen.

In der Hektik völlig vergessen: "Tapsi" der an einer kurzen Leine am Wagen fixiert war und bei Tempo 70 keine Chance hatte. Erst eine Beamtin, die hinter der Familie fuhr, machte die 36-Jährige nach vier Kilometer Fahrt mit der Hupe aufmerksam und erstattete auch Anzeige.

"Es war ein Unfall", versicherte die Mutter vor Gericht, somit wanderte "Tapsis" Tod als bedauerlicher Zufall zu den Akten: Freispruch für die 36-Jährige.

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