Hund beißt Baby in den Kopf

Ein neunmonatiger Säugling erlitt schwerste Verletzungen bei einem Hundebiss auf der Laßnitzhöhe bei Graz.

Ein neunmonatiger Säugling erlitt schwerste Verletzungen bei einem Hundebiss auf der Laßnitzhöhe bei Graz.

Eine 28-Jährige hatte ihre schlafende Tochter während eines Besuchs bei ihrem Vater in Edelsgrub in einem ruhigen Nebenzimmer abgelegt. Das Kind, das in einem Maxi Cosy am Boden stand, wurde offenbar vom fünfjährigen slowakischen Wolfshund ihres Vaters in den Kopf gebissen. Von gellenden Schreien aufgeschreckt, entdeckte die 28-Jährige das Kind blutverschmiert.

Vollständige Genesung möglich

Im Grazer LKH wurde ein beidseitiger Schädelbruch im Bereich der Schläfen festgestellt. "Der Hund dürfte den Kopf mehrfach auf beiden Seiten mit seinen Zähnen erwischt haben. Madeline liegt auf der Intensivstation und wird beatmet. Es geht ihm den Umständen entsprechend recht gut", so Wolfgang Linhart, Leiter der Kinderchirurgie, zu Orf.at.

Derzeit liegt das Mädchen im künstlichen Tiefschlaf. Die Chancen auf eine vollständige Genesung stünden nicht schlecht, so der Arzt, sofern keine Komplikationen wie erhöhter Hirndruck auftreten würden. Madeline bleibt zumindest zwei Wochen auf der Intensivstation.

Der Opa das Babys, der nun mit einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung rechnen muss, vermutet, dass der Hund mit dem Kind spielen wollte. Das Tier, Schlittenhunde "Vacipi", sei bislang unauffällig gewesen und hatte den Säugling gekannt. Madelines Opa ist Schittenhunde-Weltmeister. Nun könnte "Vacipi" eingeschläfert werden, die Entscheidung liegt beim Amtsarzt.

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