Hund beißt Kind fast Hand ab, Besitzerin uneinsichtig

Der Hund attackierte den 9-Jährigen und biss ihm in die Hand
Der Hund attackierte den 9-Jährigen und biss ihm in die HandBild: iStock (Symbolbild)

Ein 9-Jähriger ist von einem Hund gebissen worden und musste operiert werden. Die Hundebesitzerin will von dem Vorfall aber nicht wirklich etwas wissen.

Der Unfall passierte bereits am Christtag im deutschen Belgershain bei Sachsen, so die Polizei.

Der Hund einer 55-Jährigen dürfte auf den kleinen Buben losgegangen sein und biss ihm in die Hand. Der 9-Jährige wurde nach dem Biss sofort in eine Krankenhaus gebracht, wo die Ärzte eine Sehnenverletzung feststellten.

Kind an Hand operiert

Das Kind musste daraufhin an der Hand operiert werden. Zur weiteren Abklärung brauchten die Mediziner den Impfausweis des Hundes. Mit dem Ausweis wollten die Ärzte klären, ob das Kind vorsorglich weitere Impfungen brauchen würde.

Als der Vater zur Hundehalterin ging und sie um den Impfausweis bat, wollte die 55-Jährige nichts von dem Vorfall wissen. Die Frau zeigte sich laut Polizei völlig uneinsichtig und sagte, dass ihr Hund den Buben nicht gebissen habe. Er hätte sich auf andere Weise die Verletzung zugezogen.

Polizei stattet Hundebesitzerin Besuch ab

Da die Frau weiterhin fest auf ihre Meinung bestand, verständigte der Mann die Polizei. Die Beamten statteten der Dame daraufhin einen Besuch ab und ordneten eine zwangsweise Einsichtnahme in den Impfausweis ihres Hundes an.

Der Vater fuhr daraufhin sofort wieder zurück ins Spital, um den Ärzten den Ausweis zu zeigen. Die Polizei ermittelt gegen die 55-Jährige nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.

(wil)

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