Hund büxte aus und biss Mischling fast tot

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Zu einem blutigen Zwischenfall kam es jetzt in Untersiebenbrunn (Bezirk Gänserndorf): Ein zwölf Monate junger Kangal (Anm.: anatolischer Hirtenhund) befand sich auf dem Betriebsgelände seines Besitzers, büxte trotz Sicherungsmaßnahmen aus und fiel einen kleinen schwarzen Mischling an.

Eine Hundebesitzerin aus Obersiebenbrunn schlenderte mit ihrem Liebling gerade am Gelände vorbei, als der Kangal plötzlich das Hündchen anfiel. Der anatolische Hirtenhund biss dem Mischling in den Bauch, verletzte ihn dabei lebensgefährlich.

Eine vorbeifahrende Auto-Lenkerin kam der verzweifelten Hundebesitzerin zu Hilfe, gemeinsam sollen sie versucht haben, den Kangal mit einer Leine an einen Baum zu wickeln, um mit dem schwer verletzten Tier in Sicherheit ins Auto zu hüpfen.

Vierstündige Not-OP

Laut "NÖN" wurde der rabenschwarze Mischling in die Tierklinik nach Wien-Aspern gebracht. Die Diagnose war erschreckend: Zerfleischter Bauchraum und angeknackster Wirbel. In einer vierstündigen Not-Operation versuchte man den Kleinen wieder "zusammenzuflicken". Der Zustand des Hundes ist jetzt zwar stabil, über den Berg dürfte er aber nach wie vor nicht sein. "Wenn jetzt Entzündungen dazukommen, weiß man nicht, ob er es überlebt", berichtet jene Frau, die der Besitzerin zu Hilfe kam im Gespräch mit "Heute".

Weiters sei der Vorfall dem Kangal-Herrchen äußerst unangenehm gewesen, er wolle jetzt weitere Schutzmaßnahmen am Betriebsgelände treffen, so die Augenzeugin.

Der Vorfall wurde angezeigt.

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