Hund fiel in Wien über Schwanenfamilie her

Ein kleines Schwanenjunges kämpft im Wiener Tierschutzverein ums Überleben. Seine Mutter und ein zweites Junge starben vermutlich nach einem Hundebiss.

Der Wiener Tierschutzverein (WTV) kümmert sich derzeit um einen besonders süßen Gast: Eine Fußgängerin war Donnerstagabend bei der Panozzalacke in der Lobau im 22.Bezirk (Donaustadt) unterwegs, als sie einen traurigen Fund machte: Sie stieß auf drei Schwäne – ein erwachsenes Tier und zwei Junge. Für das ausgewachsene Tier – vermutlich die Mutter – und einen der beiden Babyschwäne kam jede Hilfe zu spät. Nur ein Jungtier überlebte. Aufgrund der Verletzungen vermutet der WTV, dass die Schwäne vermutlich von einem Hund getötet wurden.

Waisen-Schwanenjunges blieb unverletzt

Das Jungtier wird nun im Kleintierhaus des WTV aufgepäppelt und betreut. Der fluschelige Babyschwan ist allerdings nur wenige Tage alt. Daher kann man leider noch nicht sicher sagen, ob er überleben wird.

Bitte Hunde in freier Wildbahn an die Leine!

Verletzungen durch Hundebisse sind ebenso häufig wie Verletzungen durch Abfall oder Angelhaken. Aus diesem Grund müssen Schwäne immer wieder in den Wiener Tierschutzverein gebracht werden. Ein Appell des WTV an alle Tierbesitzer: Hunde bitte an die Leine! Gerade in der Jungtierzeit ist es wichtig, Hunde beim Spazierengehen an die Leine zu nehmen. Nicht angeleinte Hunde können oft, trotz Gehorsam, nicht mehr zurückgehalten werden, wenn sie in der Natur Wildtiere wittern.

Gut geht es einer Jung-Schwan-Familie am Wien-Fluß: Für sie und ihr Nest wurde ein eigener Bereich "hochwassersicher" gemacht. Schon bald werden kleine Schwanen-Babys am Ufer des Wien-Flußes unterwegs sein. Bilder dazu gibt es in unserer "heute.at"-Bilderstrecke! (stebo)

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