Hund in Pool ertränkt: Frau kam mit Geldbuße davon

Der Hund musste im Pool ertrinken.
Der Hund musste im Pool ertrinken.Bild: iStock
Gut 1.000 € Strafe für einen Tiermord: Mit einer Diversion kam eine Tierquälerin aus dem Bezirk Tulln davon. Sie hatte ihr Hündchen im Pool ertränkt.
Ein Terrier-Mischling musste vor einigen Wochen auf grausame Weise im Bezirk Tulln sterben. Seine überforderte Besitzerin hatte dem Mischling Anfang November einen Stein um den Hals gebunden und warf das Hündchen ins Schwimmbecken, der schwarz-graue Vierbeiner hatte keine Überlebenschance und starb qualvoll. Die Rentnerin dürfte mit dem lebhaften Hund (Anm.: er jagte die Hühner und Enten der 64-Jährigen) einfach überfordert gewesen sein, die Frau hatte auch versucht, den Hund in einem Tierheim abzugeben ("Heute" berichtete).

Etwas mehr als 1.000 € und die Sache ist erledigt

Die Staatsanwaltschaft St. Pölten leitete nach Bekanntwerden der Vorwürfe ein Ermittlungsverfahren ein, die 64-Jährige kam aber bei Gericht äußerst glimpflich davon. Sie musste über 1.000 Euro im Rahmen einer Diversion zahlen. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten stellte somit die Strafverfolgung ein, die Frau ist damit nicht vorbestraft. Weitere zwei Hunde wurden der Rentnerin von der Behörde abgenommen.

Der Fall war erst durch Tierschützer ins Rollen gekommen, die milde Strafe für die Tierquälerin dürfte jedoch für viele Tierfreunde ein Schlag ins Gesicht sein.

J. Lielacher

(Lie)

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