Für die Linzerin Theresa Mayr (27) war es ein schrecklicher Start ins neue Jahr. Ihre erst zehn Monate alte Hündin Josie lief beim Feuerwerk davon, war danach spurlos verschwunden. Die 27-Jährige startete einen Suchaufruf auf Facebook. Erst am frühen Neujahrsabend konnte sie ihre Josie wieder in den Arm nehmen.
"Es fällt mir nicht leicht das zu posten, aber ich bitte wirklich ALLE Augen und Ohren offen zu halten, denn mein Hund, mein Baby, mein Ein und Alles, JOSIE, (10 Monate) hat sich heute, nachdem sie eine Rakete fast getroffen hat von der Leine losgerissen und ist in EBELSBERG in den Wald gelaufen!" Mit diesen Worten wandte sich die Linzerin am Sonntag an die Facebook-Community.
"Heute" erreichte die Hunde-Liebhaberin gegen Mittag am Telefon. Beinahe die ganze Nacht dursuchte sie mit mehreren Freunden die Gegend beim Schiltenberg in Linz-Ebelsberg. Dort hatte 27-Jährige Silvester gefeiert, wollte sich zu Mitternacht das Feuerwerk ansehen.
"Es war ihr erstes Silvester. Sie hat sich den ganzen Abend relativ unbeeindruckt von der Knallerei gezeigt", sagt Mayr über Hündin Josie. Doch kurz vor Mitternacht flog eine Rakete Richtung der Feiernden, traf beinahe die Hündin. Dabei dürfte sich der Vierbeiner dermaßen geschreckt haben, dass er davonlief.
Mayr: "Josie hat sich plötzlich von der Leine losgesrissen und ist in den angrenzenden Wald gelaufen. Ich habe die Tierrettung sowie die Polizei bereits verständigt. Aber es fehlt jede Spur von ihr."
Nach nur wenigen Stunden Schlaf machte sich die Linzerin Sonntagvormittag wieder auf die Suche nach ihrem Liebling. Erst am Nachmittag kam der entscheidende Hinweis: Der Hund wurde in der Nähe von Rohrbach bei St. Florian gesichtet. Sofort machten sich die Helfer auf und kurz nach 16.30 Uhr konnte Theresa ihre Josie wieder in die Arme nehmen.
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