Behörde qualifiziert Hund für Arbeitslosengeld

Für seine vermeintliche Arbeit in einem Restaurant sollte der Deutsche Schäferhund 360 Dollar pro Woche bekommen – die Behörde ermittelt jetzt.

Auf den Hund gekommen, ist offensichtlich die Arbeitsagentur des US-Bundesstaates Michigan dieser Tage. Ein Deutscher Schäferhund erhielt einen namentlich adressierten Brief, der ihm einen Anspruch auf Arbeitslosengeld bescheinigte.

Und das gar nicht mal wenig: 360 US-Dollar pro Woche stünden ihm wegen seiner vergangenen Arbeit in einem Restaurant in Detroit zu. Der Brief war an "Michael Ryder" adressiert, dabei ist Ryder nur der Name von Michael Haddocks Vierbeiner.

"Ich habe keine Ahnung, was wir mit dem Geld anfangen sollen, aber das wird sicher interessant. Ich wusste, dass er clever ist, aber diesmal war auch ich überrascht", amüsiert sich das Herrl in einem mittlerweile gelöschten Post auf Facebook. Besonders kurios, der Anwalt wohnt in Saugatuck – am anderen Ende des Bundesstaats.



Pech für Ryder: Er wird am Ende leider kein Geld für zusätzliche Leckerlis bekommen. Wie die Agentur gegenüber dem TV-Sender "WZZM" mitteilte, sei der Anspruch bereits in der nächsten Bearbeitungsstufe als verdächtig aufgefallen und eine Untersuchung eingeleitet. Das Computersystem hätte den Brief automatisch ausgeschickt.

"Unglücklicherweise können wir den Anspruch von 'Michael Ryder' nicht geltend machen. Ich weiß aus erster Hand, wie selten es ist, dass der 'beste Freund des Menschen' etwas finanziell zum Haushalt beiträgt – und das wird in diesem Fall auch so bleiben", begräbt der staatliche Untersuchungsleiter, Tim Kolar, jegliche Hoffnungen. Wie es überhaupt zu dem Fehler kommen konnte, ist noch unklar. (rcp)

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